Arnika – Heilkraft der Natur

Arnika ist seit Jahrhunderten als natürliches Schmerzmittel bekannt,
selbst Schulmediziner wissen die Wirkkraft dieser Heilpflanze gegen Schmerzen
und Blutergüsse infolge von Verletzungen und Operationen zu schätzen.
Man schwört sogar auf Arnika bei Muskelzerrungen und Arthritis-Patienten,
die eine verträgliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln darin
gefunden haben.

Arnika

Arnika ist wohl eines der nützlichsten Heilpflanzen aus den Bergregionen Europas, Sibiriens und Nordamerikas. Schon im frühen 16. Jahrhundert war die heilsame Wirkung von Arnika bekannt. Das Anwendungsspektrum von Arnika reicht von Muskel-, Rücken- und Gelenksschmerzen über Blutergüsse und Schwellungen bis hin zur nervlichen Beruhigung in emotionalen Stresssituationen.
Für naturheilkundliche Zwecke werden die frischen oder getrockneten Blütenköpfe der Arnika verwendet. Arnika gibt es zur Äußerlichen Anwendungen in Form von Salben, Creme, Gel, Öl oder Tinktur die sowohl Muskelkater und Gelenkschmerzen lindern als auch Entzündungen, Blutergüsse und Schwellungen abklingen lassen und entsprechend zur Wundheilung beitragen. Selbst bei Verstauchungen, Knochenbrüchen und Quetschungen erweist sich Arnika als schmerzlindernde erste Hilfe. Bei allgemeinen, stärkeren Schmerzen haben die Homöopathischen Arnika-Kügelchen, die man unter der Zunge zergehen lässt, eine effektivere Wirkung.

Arnika – Effektiv gegen Blutergüsse
Blutergüsse sind das Resultat von zerstörten Blutgefäßen, die infolge von Verletzungen aufbrechen und in das umgebende Gewebe eindringen.
Die natürlichen Wirkstoffe der Arnika beschleunigen die Heilung oder lassen Blutergüsse erst gar nicht entstehen, denn Arnika stoppt den Blutstrom umgehend. Während die Flavonoide der Arnika die Durchlässigkeit der Blutgefäße stoppen, unterstützen die Polysaccharide die Helferzellen bei ihren „Aufräumarbeiten“ im Gewebe.

Arnika Sport&Physiotherapie des Peter Aichner

Arnika – Arthritis-Beschwerden lindern
Viele Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis interessieren sich für alternative Therapien, um sich nicht von synthetischen Schmerzmitteln abhängig zu machen, die langfristig die Organe belasten. Studien zufolge ist Arnika-Gel, das direkt auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen wird, ein vielversprechendes entzündungshemmendes Naturheilmittel gegen Gelenkschmerzen und Steifheit. Veröffentlichungen des Fachmagazins Arthritis Today der amerikanischen Arthritis-Stiftung zufolge soll Arnika Entzündungen reduzieren, Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken. Für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Arnika wird hauptsächlich der Bestandteil Thymol verantwortlich gemacht, ein Wirkstoff aus der Gruppe der ätherischen Öle. Studien mit Probanden, die unter arthritischen Beschwerden in den Händen und in den Knien litten, bestätigten die positive Wirkung von Arnika-Extrakt. Im Laufe der drei- bis sechswöchigen Therapien mit Arnika-Gel liessen nicht nur die Schmerzen erheblich nach, auch die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich.
Die Effektivität von Arnika wurde mit Ibuprofen-Gel gleichgesetzt, einem synthetischen Schmerzmittel, welches Arthritis-Patienten üblicherweise verschrieben wird, das auf längere Sicht allerdings den Magen-Darm-Trakt, das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System schädigen kann.

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