Fitter am Arbeitsplatz

Wissen tun wir es alle: Ein körperlich aktiver Lebensstil ist für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und auch für unsere Lebensqualität von großer Bedeutung und doch kommt Bewegung im heutigen beruflichen Alltag kaum noch vor.

Befindlichkeitsstörungen, Depression, Burnout, Herzkreislaufprobleme, Stoffwechsel- und Muskel- Skeletterkrankungen werden immer häufiger. Zusammengefasst spricht man schon von Volkskrankheiten.

Eigentlich wäre es einfach: Durch mehr Bewegung am Arbeitsplatz fördert man nicht nur den Erhalt der Gesundheit, man steigert auch die Arbeitszufriedenheit und Motivation, das in aller Regel mit einer Leistungssteigerung einhergeht.

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Eine betriebliche Gesundheitsförderung wäre für Arbeitgeber, aber auch für Arbeitnehmer ein riesen Gewinn.

Das Beste kommt jetzt: Internationale Studien belegen, dass bereits Aktivitäten mit niedriger Intensität wie z.B. das zügige Gehen eine Menge an Kraft, Gesundheit und gute Laune bringen. Ihr Körper dankt Ihnen jede Aktivität ein ganzes Leben lang. In der Mittagspause die Füße hochlegen klingt verlockend. Die Beste Möglichkeit Energie zu tanken bringt aber ein zügiger Spaziergang an der frischen Luft. Durch das zügige Gehen werden mit geringem Aufwand große gesundheitliche Wirkungen erzielt. Insbesondere der Stoffwechsel, die Durchblutung und das Immunsystem werden aktiviert, aber auch die Bein- und Gesäßmuskulatur werden gekräftigt.

Aktive Pausen tun gut!

Folgende Argumente sprechen für die aktiven Pausen:

  • Verbesserung der Konzentration
  • Ausgleich einseitiger Beanspruchungen
  • Schutz für Herzkreislauf und Stoffwechsel
  • Stärkung der Immunsystems
  • Selbstbewusstere Haltung
  • Frischeres Aussehen, gute Laune

Führende Mediziner und Medizinerinnen sowie Sportexperten und Sportexpertinnen haben für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Kommission Bewegungsrichtlinien erarbeitet. Ihr gesundheitlicher Rat lautet:

Fünf Mal pro Woche 30 Minuten Bewegung.

Deshalb heißt die Zauberformel für das Berufsleben: Nicht immer weniger, sondern wieder mehr Bewegung in den Arbeitstag bringen.

  • Ordnen Sie nicht alle Arbeitsmaterialien um sich herum an. Platzieren Sie Gegenstände, die Sie regelmäßig benötigen, ruhig außerhalb der Reichweite.
  • Verwenden Sie nicht ausschließlich Telefon und E-Mail für Kontakte innerhalb des Hauses. Statten Sie den Kollegen lieber hin und wieder einen Besuch ab.
  • Telefonieren Sie im Stehen, das hält fit und im Stehen ist man ein aktiverer und aufmerksamerer Gesprächspartner.
  • Überlegungen und Denkphasen kann man wunderbar im Stehen entwickeln. Oder – noch besser – während man im Zimmer auf und ab geht.
  • Kurze Konferenzen lassen sich im Stehen durchführen, was sich im Übrigen auch positiv auf deren Effektivität auswirkt, denn langwierige Monologe funktionieren im Stehen nicht so gut.
  • Der Klassiker: Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren.
  • Verlassen Sie in der Mittagspause den Arbeitsplatz und planen Sie einen 15-Minuten-Spaziergang nach dem Essen ein.
  • Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind: Steigen Sie eine Station früher aus und gehen den Rest der Strecke zu Fuß. Autofahrer: nicht vor der Haustür parken.
  • Trinken Sie viel: 1,5 Liter Flüssigkeit (Mineralwasser und/oder Fruchtsaftschorle) während eines Arbeitstages werden empfohlen. Gesunder Nebeneffekt: Der häufigere Gang zur Toilette bringt Sie in Bewegung.
Das Wichtigste für den gesundheitlichen Erfolg von Bewegungsmaßnahmen ist ihre regelmäßige Anwendung.

 

 

*Abgeleitet vom 4-Wochen-Bewegungsprogramm vom DOSB
 Bild: http://www.ergotopia.de/blog/mehr-bewegung-am-arbeitsplatz

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